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Liebe Besucherinnen und Besucher!


Auf dieser Internetseite der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade finden Sie viele Themen und Termine,  Veranstaltungshinweise und anderes - was alles mit der Thematik der Gleichstellung der Geschlechter im Landkreis Stade zu tun hat.
Außerdem die Rubrik  "Wussten Sie schon, dass..." , die Ihnen aktuelle Beobachtungen - kurz aufgespießt serviert. Manchmal handelt es sich um Nachdenkliches, manchmal um Heiteres. Schauen sie sich gerne auf unserer Seite um!

Wir bemühen uns darum, diese Seite für Sie aktuell und  interessant zu gestalten und hoffen, sie gefällt Ihnen!

Hier unsere aktuellen Themen

25.11.2011

Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“
Am 25. November: Fahne auf den Rathäusern
 als Signal

Auf den Rathäusern im Landkreis Stade und vor dem Kreishaus in Stade war am 25. November wieder die Flaggen unter dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“ gehisst.

Der 25. November ist der Internationale Tag zur Ächtung der Gewalt an Frauen. Dieser Gedenktag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich in diesem Zusammenhang an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt.  (auf dem Foto von pixelio die Briefmarke zur Thematik "Keine Gewalt gegen Frauen")

Auf einem Treffen der lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen 1981 in Bogota, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus. 

Gewalt an Frauen und Mädchen und ihre Diskriminierung ist ein stets aktuelles Thema.
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Laut einer Studie der Dt. Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wird mindestens jede fünfte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer sexueller Gewalt. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher.
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Jährlich fliehen 40.000 Frauen in Deutschland vor ihren gewalttätigen Partnern ins Frauenhaus.
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75 Prozent der Vergewaltigungen werden von Tätern aus dem sozialen Umfeld begangen. Davon werden nur 10 bis 30 Prozent der Polizei gemeldet. In vielen Ländern sind die Zustände noch bedenklicher.
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In Bangladesh sterben jedes Jahr 20 000 Frauen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft oder einer Geburt, da sie keinen Zugang zu ausreichender Gesundheitsfürsorge haben.
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Jährlich werden weltweit zwei Millionen Mädchen zwischen 5 und 15 Jahren in den kommerziellen Sexmarkt eingeschleust.

Diese Zahlen zeigen deutlich, dass dieser Zustand nicht hingenommen werden darf und dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist.

Terre des Femmes hat 2002 erstmalig zu einer bundesweiten Fahnenaktion aufgerufen. Daran haben sich zahlreiche Kommunen, Ministerien, Universitäten und Einrichtungen beteiligt. Auch im Landkreis Stade wurde in den vergangenen Jahren auf allen Rathäusern sowie vor dem Kreishaus in Stade diese Fahnen gehisst - als Symbol dafür, dass Gewalt gegen Frauen nicht hingenommen werden darf.

Es handelt sich dabei um eine Initiative aller kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade. Weitere Infos bei der Gleichstellungsbeauftragten unter  Tel. 04141 12 205 oder unter www.frauenrechte.de

 

10.11.2011

Visitenkartenparty in Stade: Ganz locker zu neuen Kontakten November 2011: IHK und Gleichstellungsbeauftragte erfreut über großer Erfolg

Anfang November hatten die Industrie- und Handelskammer für den Elbe-Weser Raum und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade gemeinsam zu einer Visitenkartenparty für Unternehmer und Unternehmerinnen, aber auch für Existenzgründer und -gründerinnen eingeladen.

Rund 80 Gäste aus Handwerk, Handel, Industrie, Kunst oder anderen Bereichen waren der Einladung in die Seminarturnhalle in Stade gefolgt und haben sich munter an Stehtischen kennen gelernt, ausgetauscht und fleißig Kontakte hergestellt. Dass es nicht nur ernst zuging, war an der guten Stimmung und dem lockeren Miteinander zu spüren. Die Moderatorin Yvonne Laage hatte keine Mühe damit, die Gäste miteinander ins Gespräch zu bringen. Man ging von Bistrotisch zu Bistrotisch, um sich auf diese Weise gut zu vernetzen. Yvonne Laage hatte sich zudem ein besonderes Bingo-Spiel ausgedacht, das diejenigen belohnte, die viele Kontakte an diesem Abend hergestellt hatten: So gab es als ersten Preis einen Beratungs-Gutschein von der Stader Firma City-Map, zweiter Preis war eine Tour mit dem Vogelkieker durch die Außendeichsbereiche Nordkehdingens und weitere kleine Preise wurden vergeben.

Noch mehr als eine Stunde nach dem offiziellen Veranstaltungsschluss setzten sich die Gespräche unter den Anwesenden fort. Der größte Teil der Einnahmen dieses Abends wurde dem Seminarturnhallen-Team gespendet.

Die Visitenkartenparty hat das Ziel, Unternehmern und Unternehmerinnen eine Plattform zu bieten, durch die sie mit ihrer Visitenkarte, mit ihrem individuellen Unternehmensprofil und Präsentationen Kontakte knüpfen können.



09.11.2011

„Hallo Du“ Ehrenamtliche erhalten Zertifikat
Engagierte Frauen werden Patinnen für Schüler und Schülerinnen

Anfang November erhielten sieben engagierte Frauen nach einer 20-stündigen Qualifizierung für das Schülerpatenprojekt „Hallo Du!“ von den Leiterinnen der Familienservicebüros Astrid Bergmann und Elisabeth Salzburg-Reymann ihre Zertifikate ausgehändigt.

Die ehrenamtlichen Patinnen zusammen mit der Trainerin Narin Ötzbek (2.hinten v.re.)

 Die Teilnehmerinnen werden künftig als Patinnen zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen eingesetzt, um sie in ihrem individuellen Entwicklungs- und Lernprozess zu begleiten und zu fördern. Kursleiterin Narin Özbek war beeindruckt von dem Einsatzwillen und dem Engagement der Frauen und wünschte dem Projekt viel Erfolg. 

Das Projekt wird in den Gemeinden Wischhafen, Dornbusch und Steinkirchen durchgeführt. Die Gleichstellungsbeauftragten der Samtgemeinden Nordkehdingen, Lühe und der Gemeinde Drochtersen sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade finanzieren das Projekt, Außerdem gibt es eine Kofinanzierung durch das Niedersächsische Sozialministerium. .Das Konzept hat die Ev. Familienbildungsstätte Kehdingen/Stade e. V. (FABI) mit den Familienservicebüros in  ihrer Trägerschaft entwickelt. Für die ehrenamtlich Tätigen wird es weiterhin eine fachliche Begleitung geben.

Es werden noch weitere interessierte Ehrenamtliche, gerne auch Senioren oder Seniorinnen, gesucht für das „Hallo Du!“- Projekt. Informationen sind bei den genannten Gleichstellungsbeauftragten oder bei den Familienservicebüros unter Tel. 0151-51733043 (Lühe) oder Tel. 0151-51733045 (Drochtersen und Nordkehdingen) zu erhalten. Sie  können sich auch direkt bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises melden.

 


23.06.2011

„Frauen auf dem Sprung!“ Chance durch demografischen Wandel?  
Veranstaltung aller Gleichstellungsbeauftragten am 28. Juni
 

Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade laden gemeinsam zu einer spannenden Veranstaltung mit dem  Titel „Frauen auf dem Sprung!“ in Kooperation mit der Seminarturnhalle Stade am 28. Juni 2011 ein. Karten sind noch zu haben!

Es handelt sich um die Auftaktveranstaltung einer Aktionsreihe zum demografischen Wandel. In dieser ersten Veranstaltung wird Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlins und Professorin an der Humboldt-Universität, über ihre Studie „Frauen auf dem Sprung!“ referieren. Allmendinger ist sich sicher: „Die jungen Frauen sind auf dem Sprung. Die 20- bis 30-jährigen Frauen von heute sind unabhängig, selbstbewusst und gut ausgebildet. Sie haben große Ziele, wollen Geld verdienen und Karriere machen, auf Kinder, Partnerschaft und Familie jedoch nicht verzichten. Sie werden einen erfolgreichen, selbst bestimmten Weg gehen und unsere Gesellschaft nachhaltig verändern“.
In dieser Studie vergleicht sie die Wünsche und Lebensplanungen der jungen Frauen aus Ost und West mit denen ihrer männlichen Altersgenossen über einen längeren Zeitraum und ordnet die gewonnen Erkenntnisse in den Kontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland ein.

Die Veranstaltung wird der Frage nachgehen, inwiefern der demografische Wandel als eine Chance für mehr Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft gesehen werden kann. Prof. Jutta Allmendinger wird aufzeigen, wie Frauen vom demografischen Wandel profitieren  und wie sie diese Entwicklung für ihre persönliche berufliche Karriere nutzen können.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 28. Juni  2011 um 19.30 Uhr in der Seminarturnhalle in Stade, Seminarstr. 7. Der Eintritt kostet fünf Euro. Die Veranstaltung wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration gefördert. Die Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei den Veranstaltungen in der Seminarturnhalle, bei der Buchhandlung Waller in Stade und in Buxtehude bei der Gleichstellungsbeauftragten im Stadthaus Buxtehude, Bahnhofstraße Nr. 7.

21.04.2011

Kostenloser PC-Kurs für junge Migrantinnen
Am 7./8. Mai Angebot der Gleichstellungsbeauftragten und AWO

Einen kostenlosen PC-Kurs für Mädchen mit Migrantionshintergrund bieten die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Anne Behrends, und die AWO Migrations- und Integrationsberatung Stade, Gaby Siedentopf, an. Gefördert wird der Kurs vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Kooperation mit kargah e.V. aus Hannover. Die Mitarbeiterinnen von kargah e.V., führen die Kurse in verschiedenen Städten und Gemeinden durchführen. Zwölf Mädchen erhalten die Möglichkeit, an dem Kurs in Stade teilzunehmen.

In dem  zweitägigen Kurs wird es  - je nach Bedarf der Mädchen –, um die Grundlagen des Windows oder Linux-Betriebssystems,  die Textverarbeitung – die Inhalte hängen stark vom  Kenntnisstand der Teilnehmerinnen ab. Die Mädchen können ihre Kenntnisse gut für ihre Bewerbungsschreiben zum eintritt ins Berufsleben nutzen.

Es handelt sich um einen Wochenendkurs, der an den Tagen, Samstag, 7. und Sonntag, 8. Mai in Stade stattfinden wird. Am Sonnabend läuft der Kurs von 11 bis 16 Uhr und am Sonntag wird er 10 bis 16 Uhr fortgesetzt. Anmeldungen nehmen die Gleichstellungsbeauftragte unter Tel. 04141 12-205 oder die AWO-Migrationsberatungsstelle Stade unter Tel. 04141 534411 entgegen.  Die Anmeldung kann auch per Email geschehen: Entweder unter gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de oder  g.siedentopf@awostade.de . Die Anmeldung ist verbindlich.

Kargah e.V. ist ein Verein für interkulturelle Kommunikation, Flüchtlings- und Migrationsarbeit mit Sitz in Hannover. Er bietet Migrantinnen unter anderem Hilfe und Unterstützung bei Alltagsproblemen an und bietet bei Notfällen, bei Zwangsverheiratung, Hilfe am Krisentelefon an.
 

16.03.2011

Voller Erfolg: Das 4. FrauenFilmFestival
Mehr als 740 Gäste konnten begrüßt werden!

Das diesjährige FrauenFilmFestival am 8. März 2011 aller Gleichstellungsbeauf-tragten im Landkreis Stade in Kooperation mit dem CineStar Stade und dem Stader Tageblatt war ein riesiger Erfolg!
In den nächsten Tagen finden Sie hier auf dieser Internetseite Fotos von den Besucherinnen und dem Geschehen im Hause CineStar. Haben Sie bitte etwas Geduld!

 

10.01.2011

Engagierte Frauen streben in die Politik
Große Nachfrage - deshalb 2. Durchgang für weitere Interessierte

Die große Nachfrage nach dem Programm „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“, mit dem die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Stade Frauen für die Politik fit machen wollen, hat die Akteurinnen nun veranlasst,  eine zweite Auflage zu starten. 18 Frauen sind bereits im ersten Durchgang in den verschiedenen Modulen der Reihe dabei. Weitere 14 Frauen stehen auf der Warteliste für den zweiten Durchgang. Für die wenigen freien Plätze werden nun noch Interessierte gesucht. Hier mehr über das ganze Vorhaben und auch die Termine.

Foto: Die Armbänder stehen als Symbol für die Aktion der
Gleichstellungsbeauftragten


 

08.12.2010

Am 25. November Fahnenaktion auf den Rathäusern
6000 Fahnen wurden in Deutschland gehisst - großer Erfolg

Am 25. November 2010  wehten, wie in den vergangenen Jahren,  auf allen Rathäusern im Landkreis Stade Fahnen wehen als Zeichen gegen die Gewalt an Frauen.
Es waren die Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinden, Städte und des Landkreises, die sich vor 10 Jahren dieser symbolischen Aktion von Terre des Femmes zum ersten Mal angeschlossen haben. Seitdem ist diese Aktion ein festes jährliches Ritual, mit dem die Verantwortlichen aufrufen, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu ächten. Sie treten dafür ein, das Selbstbestimmungsrecht und das Recht auf Unversehrtheit der Frau zu respektieren.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Fahnenaktion auf viele Kommunen in ganz Deutschland und sogar im Ausland ausgebreitet. Das Motto der Fahne "frei leben - ohne gewalt" ist so zu einem wichtigen Medium der Öffentlichkeitsarbeit für Frauenrechte geworden.

TERRE DES FEMMES  vermeldet, dass in diesem Jahr 6000 Fahnen in Deutschland auf Rathäusern gehisst wurden. ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt.
TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbst bestimmtes Leben führen können.
Schwerpunktthemen sind der Kampf gegen Genitalverstümmelung, Gewalt im Namen der Ehre (Zwangsheirat, Ehrenmord), Frauenhandel und Zwangsprostitution, Häusliche Gewalt und für die sozialen Rechte von Textilarbeiterinnen.
Weitere Informationen können unter
www.terre_des_femmes.de  nachgelesen werden.

 

01.11.2010

Schülerinnen mit Migrationshintergrund starteten Projekt!
Integrationsprojekt hilft im Übergang von Schule und Beruf

Dreizehn Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren mit Migrationshintergrund, die einen Ausbildungsplatz für das kommende Jahr suchen, sind die Teilnehmerinnen eines interessanten Projektes, das ihnen den Übergang von Schule und Beruf leichter macht.
Die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends und die Migrations- und Integrationsbeauftragte der AWO in Stade, Gaby Siedentopf, führen in Kooperation mit der Arbeitsagentur Stade seit dem 22. September dieses Projekt durch, mit dem es den Mädchen bzw. jungen Frauen unter anderem gelingen soll, eine geeignete Ausbildungsstelle zu finden. 
Nach dem Spracheignungstest und dem Berufswahltest durch die Agentur für Arbeit  fand am Montag, 18. Oktober, in Buxtehude das erste gemütliche Kennenlern-Treffen in Buxtehude statt. Die Mädchen trafen dort auch erstmalig ihre Mentorinnen, also Frauen, die sie in den nächsten Wochen und Monaten "begleiten". Die Mentorinnen engagieren sich ehrenamtlich, die jungen Mädchen zu unterstützen, ihnen
ihre Fragen zu beantworten, ihnen ggf. Ratschläge zu geben und bei der Ausbildungsplatzsuche behilflich zu sein.


Auf dem Foto einige der Teilnehmerinnen und ihrer Mentorinnen im Oktober 2010 -
gemeinsam mit Gaby Siedentopf von der Migrations- und Integrationsberatungsstelle in Stade

Hier finden Sie weitere Informationen.

 


26.07.2010

Hamburgs Angebot zum Schutz vor Zwangsverheiratungen
Neue Zufluchtsstätte für weibliche Migranten

Seit Ende 2009 gibt es in Hamburg eine Zufluchtsstätte für Migrantinnen im Alter von 14 -21 Jahren, die sich vor Zwangsverheiratungen, vor arrangierten Ehen, vor Genitalverstümmelung, vor Zwangs-prostitution oder jede andere Form von Gewalt schützen wollen.

Kontakttelefon: 040-38 64 78 78
Fax                  : 040-38 64 78 80
E-Mail: zuflucht@basisundwoge.de

Dort wird eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch sozialpädagogisches Fachpersonal vorgehalten.
 

Wenn Sie noch mehr erfahren wollen über das Thema Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre, dann informieren Sie sich unter www.frauenrechte.de bei Terre des Femmes. TERRE DES FEMMES ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt.



12.05.2010

Wuppertal: Bundeskonferenz zur Gleichstellung
Geschlechterkultur im Wandel als Schwerpunktthema

Vom 2. bis 4. Mai 2010 trafen sich Deutschlands kommunale Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte zur 20. Bundeskonferenz mit dem Titel "Rosarot – Himmelblau? Geschlechterkultur im Wandel!" in Wuppertal. Themen wie, "Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern", "Eine Frauenquote für börsennotierte Unternehmen", "Die klassische Familie als Auslaufmodell" oder "Schlaue Mädchen – dumme Jungs?" und viele Weitere waren Themen, die lebhaft diskutiert wurden.

Unter den neu gewählten Bundessprecherinnen ist auch die niedersächsische Gleichstellungs-beauftragte Margareta Seibert (Stadt Hessisch Oldendorf).

 Ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, mindestens 40 Prozent
Frauen in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen und einen gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen. Das fordert die 20.Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Mai 2010 in Wuppertal.
frauen verdienen in Deutschland durchweg weniger als Männer. Das geht aus neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2009 hervor. Im Schnitt verdienen danach Frauen 15,08 Euro in der Stunde, Männer 19,50 Euro. Der Gehaltsunterschied zieht sich quer durch alle Branchen.

Petra Ganser (ver.di) Referentin des Bundeskongresses stellte fest: 70 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind weiblich. Sie geht davon aus, dass eine Lohnuntergrenze das ganze Lohngefüge stabilisiert und damit auch die Lohnspreizung zwischen Männern und Frauen abnehme.

Immer noch sind Frauen in Führungspositionen in Deutschland eher selten.
Im internationalen Vergleich gehört die Bundesrepublik inzwischen sogar zu den Schlusslichtern: Während in Norwegen der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten bei 42 Prozent liegt, sind Frauen in Deutschland mit 13 Prozent in den Führungsetagen völlig unterbesetzt. Deutschland liegt damit noch hinter Litauen (15 %) und Bulgarien (17 %). Diese Situation sei skandalös sagte Ramona Pisal (Deutscher Juristinnenbund) auf der Bundeskonferenz. „Die freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen gehen ins Leere“. Deutschland soll es Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Schweden nachmachen, die den Unternehmen gesetzlich vorschreiben wollen, wie viele Sitze in Aufsichtsräten und Vorständen von Frauen besetzt werden sollen. Nur dann hätten diese in Deutschland und den meisten Nachbarländern in Zukunft eine Chance auf Spitzenpositionen.

Ultima ratio: Privatwirtschaft könnte verpflichtet werden
„Wenn sich in Zukunft nicht genügend Unternehmen selbst verpflichten, mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen, dann werden wir im äußersten Fall eine Mindestanteilsregelung im Stufenplan festlegen.“ Das sagte Eva-Maria Welskop-Deffaa Abteilungsleiterin für Gleichstellung im Bundesministerium für Frauen und Familien und verweist auf den Koalitionsvertrag der Bundesregierung. Dort haben sich CDU und FDP auf einen Stufenplan für mehr Frauen in Führungspositionen verpflichtet.

Auf dem Foto: Die Teilnehmerinnen der Bundeskonferenz im Mai 2010. Aus dem Landkreis
Stade haben die Ursula Reinke (Stadt Buxtehude) und Anne Behrends teilgenommen.


27.04.2010

Kreisweites Frauennetzwerk: Alles über Allein Erziehende
Allein Erziehende brauchen dringende Unterstützung!

Das Frauennetzwerk im Landkreis Stade beschäftigte sich auf seiner letzten Sitzung in Buxtehude mit der Situation von Allein Erziehenden. Nach ausführlicher Erörterung der Problemlage und der Statistik, die von der  Landesgeschäftsführerin des Verbandes Allein Erziehender Mütter und Väter in Niedersachsen (VAMV), Monika Placke, vorgetragen wurde, verabschiedete das Frauennetzwerk mehrere Empfehlungen,  die die Gleichstellungsbeauftragten den Landtags- und Bundestagsabgeordneten mit der Bitte um Unterstützung vortragen werden.

 Die wichtigsten Empfehlungen des Frauennetzwerkes waren: In Anlehnung an die Forderung des bundesweiten  Verbandes Allein Erziehender Mütter und Väter wünscht sich das Frauennetzwerk künftig eine Kindergrundsicherung von 500 € für jedes Kind. Diese Leistung solle als Einkommen des Kindes gewertet werden und dürfe weder im SGB II noch im SGB XII auf das Einkommen der Eltern angerechnet werden.  In dieser Kindergrundsicherung sollen alle kindbezogenen Einkünfte, wie zum Beispiel das Sozialgeld, Kindergeld, Unterhaltsvorschussleistungen, Kinderzuschlag, Bafög etc., zusammengefasst werden. Finanziert werden soll diese Kindergrundsicherung insbesondere durch die Abschaffung des Ehegattensplittings.

 Weiteren Empfehlungen des Frauennetzwerkes: Allein Erziehende sollten tatsächlich als eigenständige Lebensform angesehen werden. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind daraufhin zu überprüfen, ob sie nicht diese Lebensform systematisch benachteiligen. Außerdem sprach das

landkreisweite Netzwerk dafür aus, dass ein Betreuungsgeld grundsätzlich kontraproduktiv ist und fordert dessen Streichung. Das Betreuungsgeld setze insbesondere für Frauen falsche Signale. Es bewirke, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes länger aus der Erwerbstätigkeit aussteigen. So verfestigten sich – da waren sich die Teilnehmerinnen des Frauennetzwerkes einig - traditionelle Geschlechterrollen. Diese Handlungsbedarfe hatte der Frauen- und Gleichstellungsausschuss des Deutschen Städtetages, dem Karina Holst, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade angehört, diskutiert und um regionale Beratung gebeten.

Placke gab mit ihrem Referat einen zahlenmäßigen Überblick. Im Land Niedersachsen gibt es 159.700 Alleinerziehende, die Kinder unter 18 Jahren haben, 71.500 Alleinerziehende mit Kindern zwischen 18 und 27 Jahren und 37.600 Alleinerziehende mit Kindern über 27 Jahren. Beachtlich sei die hohe Zahl der Alleinerziehenden, die noch über 18 jährige Kinder versorgen. Es sind überwiegend Frauen, die zur Gruppe der Alleinerziehenden zählen (90,42 %). 9,5 Prozent der allein erziehenden sind ledige Mütter, 15.5 Prozent sind getrennt lebende und 41 Prozent sind verwitwete Mütter. In Niedersachsen gibt es 204.500 Kinder bis zum Alter von 18 Jahren, die von Allein Erziehenden groß gezogen werden.

 Die finanzielle Situation von Allein Erziehenden sei oft schwierig, so Placke. Sie führte aus, dass 45 Prozent der in Elternzeit lebenden Allein Erziehenden zusätzliche Leistungen aus dem SGB II bezögen. Deutlich wurde, dass es eine relative Armut bei 40 % der Alleinerziehenden gebe.  Placke stellte die wesentlichen gesetzlichen Neuerungen vor, die Allein Erziehende träfen und sie tendenziell schlechter stellten: Der Betreuungsunterhalt wurde neu geregelt. Das neue Gesetz führt er zu der Konsequenz, dass gerade Allein Erziehende überlastet werden, da ihnen zugemutet wird, dass sie voll arbeiten und gleichzeitig auch die Erziehungsaufgaben ihrer Kinder übernehmen.

Placke führte weiter aus, dass die Betreuungssituation für Kinder immer noch schwierig sei, so dass die Frauen vor allem im ländlichen Raum kaum erwerbstätig sein können. Trotz aller Bekundungen, die Kinderbetreuungszeiten zu optimieren und passgenau zu machen, kämen die Verbesserungen nur schrittweise voran, vor allem für die unter dreijährigen Kinder. Außerdem, so Placke, profitieren Allein Erziehende zu wenig von der Kindergelderhöhung, denn  sie teilen sich die Erhöhung des Kindergeldes mit den Unterhaltzahlenden.

Insbesondere für Allein Erziehende mit instabilen Arbeitsverhältnissen gebe es viele bürokratische Hürden, die ihnen das Leben schwer machen. Sind sie Hartz IV-Leistungsempfängerinnen,  müssen sie monatlich Einkommensnachweise bei der ARGE erbringen. Denn je nach Einkommen errechnen sich die Leistungen aus dem SGB II mit Wohngeld etc. Die Unsicherheiten am Ende jedes Monats führen zu Stress und Ängsten, wie die Allein Erziehenden am Monatsende sich und ihre Kinder versorgen können. Nachteilig sei, so Placke, auch die Steuergesetzgebung, die dem unterhaltspflichtigen Elternteil einen relativ hohen Selbstbehalt einräumt, von dem allein erziehenden Elternteil aber verlangt, dass er sein gesamtes Einkommen für den Unterhalt des Kindes einsetzen muss. Weitere Problemfälle für Allein Erziehende sind die mangelhafte Grundsicherung, der schwierige Arbeitsmarkt und hier insbesondere auch der Niedriglohn gerade für Unqualifizierte. Auch Alleinerziehende mit Minijobs  könnten von ihrem Einkommen nicht leben.

 Das Frauennetzwerk im Landkreis Stade wird das Thema Alleinerziehende weiterhin auf der Tagesordnung haben und sich für diese Gruppe von zumeist Frauen stark machen.

 


11.03.2010

Spiele mit der Macht - wie Frauen sich durchsetzen
Vortrag Marion Knaths und Workshops waren ein großer Erfolg!

Eine wirklich gute Verhandlung hat immer etwas von einem Flirt.“ „Ich habe es zwei Mal gesagt. Meinst du, einer hätte zugehört? Und zwei Minuten später sagt Kollege Schultze das Gleiche, und alle sagen "Klasse, Schultze!“ – Welche Frau kennt nicht diese oder ähnliche Situationen?
Genau diese Erfahrungen und vieles Andere wurde am 8. März, am Internationaen Frauentag in Stade im Historischen Rathaus thematisiert. Die Vortragsveranstaltung mit anschließendem Networking war restlos ausverkauft. 270 Gäste, vornehmlich Frauen,waren dabei anwesend.

Am darauf folgenden Tag konnten die Veranstalterinnen, die Gleichstellungsbeauftragten Karina Holst für die Stadt Stade, sowie Anne Behrends für den Landkreis Stade, 180 Frauen und Männer begrüßen, die die verschiedenen Workshops besuchten und sich Input für ihre berufliche oder  ganz persönliche Entwicklung holten oder ihren dienstlichen Bereich.
Sie finden hier in Kürze Fotos und Ergebnisse der spannenden Veranstaltung.


13.01.2010

Häusliche Gewalt bei Migrantinnen
Netzwerk für besseres Hilfsangebot Wokshop Interkulturelles Training


In einer der letzten Sitzungen des
Netzwerkes Häuslicher Gewalt  ging es um die Thematik der von häuslicher Gewalt betroffenen Migrantinnen.
Das Netzwerk hatte dazu Andrea Buskotte, die Leiterin des Landespräventionsrates aus Hannover eingeladen, um die Erkenntnisse aus der aktuelle Studie des Bundesministeriums für Frauen, Familie, Senioren und Jugendliche kennen zu lernen. In dieser Studie ist man der Frage nachgegangen, wie Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland häusliche Gewalt erleben, welche Hilfsstrukturen sie vorfinden, und inwiefern sich ihre Situation von der der deutschen Frauen unterscheidet.
Dabei kam zusammenfassend heraus, dass Migrantinnen genauso betroffen sind von der Gewalt durch ihre Partner wie ihre deutschen Geschlechtsgenossinnen. Die Gewalt der Männer unterscheidet sich in gar nichts von der der deutschen Täter. Unterschiede gibt es in dem Aufkommen von häuslicher Gewalt: Auffallend ist, so Andrea Buskotte, dass insbesondere türkische Frauen und solche aus der ehemaligen Sowjetunion häufiger Gewalt erlebten.
Auffallend war weiterhin, dass 62 Prozent der befragten Migrantinnen die örtlichen Hilfsstrukturen kannten, jedoch  nur 11 Prozent sich Hilfe holten. Es gebe keine typischen Muster von Gewaltabläufen, auch die sind so unterschiedlich, wie wir sie in deutschen Familien antreffen.
Die Konsequenzen, die sich für betroffene Migrantinnen aus häuslicher Gewalt erleben, können jedoch gravierend sein. Neben der Angst vor weiterer Gewalt, der Angst um den Schutz ihres Lebens und den ihrer Kinder, sowie der Angst zu verarmen, denn oft stehen die Migrantinnen in materieller Abhängigkeit von ihren Peinigern, müssen Migrantinnen befürchten, ihren Aufenthaltsstatus in Deutschland zu verlieren. Das kann in den Fällen eintreten, wenn die Frau keinen eigenen Aufenthaltsstatus hat. In dem Fall kann es den Betroffenen passieren, dass sie und ihre Kinder ausgewiesen werden aus der neuen deutschen Heimat. Anders als ihre deutschen Mitbürgerinnen haben Migrantinnen Angst vor rassistischen Diskriminierungen, denen sie ohne männlichen Partner vermehrt ausgesetzt sind. Dies kann insbesondere in den Fällen verstärkt auftreten, in denen die Frauen die deutsche Sprache nicht gut beherrschen.
Die Netzwerkmitglieder berichteten aus ihrer professionellen Erfahrung von der Tragik des männlichen Ehrbegriffs, der in vielen migrantischen Familien vorherrsche. Frauen, die sich in die Beratung begeben und sich nach langem Martyrium entschieden, nicht zum Partner zurückzukehren, sondern sich zu trennen, müssten oft hinnehmen, nicht nur aus ihren Familien, sondern auch aus ihren Familienclans als „Verräterinnen“ ausgestoßen zu werden. Diese Entscheidung kann dann tragisch sein: Sie verlieren nicht nur ihre Eltern und Geschwister, sondern laufen auch Gefahr, sich zeitlebens verstecken zu müssen, um einem tödlichen Racheakt der Familie zu entgehen.
Die Netzwerk sprach sich für eine Verbesserung der Situation dieser betroffenen Gruppe von Frauen aus. Es wünscht sich intensivere Sprach- und Integrationskurse, damit eine bessere Verständigung zwischen den  Migrantinnen und den Hilfseinrichtungen möglich ist.  Es wurde überlegt, inwiefern die interkulturellen Hürden künftig in den Einrichtungen im Kreisgebiet abgebaut werden können. So wurde entschieden, dass ein Workshop im Netzwerk angeboten werden sollte, der interkulturelle Kompetenz vermittelt.

Ein solcher Workshop hat in der Zwischenzeit stattgefunden. Am 12. Januar kamen zirka 20 Interessierte zusammen, um sich von der Referentin Gabriele Wiemeyer für die interkulturelle Begegnung und Kommunikation sensibilisieren zu lassen.

 Das nächste Netzwerktreffen wird am 25. Februar im Kreishaus in Stade, Am Sande, stattfinden. Weitere Auskünfte über das Netzwerk und seine Arbeit finden Sie unter
 www.netzwerk-haeusliche-gewalt.de. 

 

T

   

Was tun bei der Gefahr von Zwangsverheiratung?
Krisentelefon mit vertraulicher Beratung und Auskunft

Kein Mädchen, keine Frau darf zur Ehe gezwungen werden, denn die Zwangsheirat und die Zwangsehe sind Menschenrechtsverletzungen. Sie verstoßen gegen Artikel 1 und Artikel 6 des Grundgesetzes und sind nach dem Strafgesetzbuch strafbare Handlungen. Was aber können Frauen und Mädchen tun, wenn sie davon bedroht sind? Was können Lehrer und Lehrerinnen tun, wenn sie Auffälliges beobachten oder gar von betroffenen Schülerinnen um Hilfe gebeten werden?
Rat und Information gibt es unter der vertraulichen Telefonnummer 08 00-0 66 78 88 (kostenlos) bzw. unter zwangsheirat@kargah.de (Die Beratung kann bei Bedarf auch in arabischer Sprache stattfinden.)
Im Herbst 2008 wird es im Landkreis Stade einen Fachtag für Professionelle zum Thema
Zwangsverheiratungen geben. Veranstalterinnen sind die Flüchtlingsberatung des AWO-Kreisverbandes Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.

 


Ac
htung: Sie suchen aktuell eine Tagesmutter?
Vermittlung und Qualifikation zur Tagespflege - Auskunft beim Landkreis

Das Jugendamt des Landkreises vermittelt Ihnen Tagesmütter bzw. Tagesväter. Frau Papert ist für Sie unter der Tel. 0 41 41-1 23 61 als Ansprechpartnerin erreichbar.
Wenn Sie sich für die Tagespflege qualifizieren lassen möchten, nehmen Sie ebenfalls Kontakt auf zu Frau Papert, sie kann Ihnen darüber Auskunft geben.

 

 

 

 

Fortsetzung der Themen und Schwerpunkte
 

Fortsetzung des Artikels über das geplante FrauenFilmFestival 2011

 Dieses Filmspektakel - eine Veranstaltung aller Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade  in Kooperation mit dem CineStar Stade und dem Tageblatt - hat sich bewährt und zieht Hunderte von Frauen aus der gesamten Region magnetisch an. Das FrauenFilmFestival Stade ist großes Kino, bietet Nachdenkliches, Amüsantes, Informatives, Kulinarisches und Politisches. Es ist ein Ort der Begegnung und des Austausches. Sie dürfen gespannt sein auf unsere aktuelle Filmauswahl und alle

Unser diesjähriger Themenschwerpunkt lautet „Frauen in die Politik!“. Dies ist das Motto unseres aktuellen Projektes, mit dem wir interessierte Frauen auf die Kommunalwahl 2011 vorbereiten,  denn Frauen sind in den Räten stark unterrepräsentiert. Im Landkreis Stade gibt es Räte, in denen nur eine oder gar keine Frau mitwirkt. Dies entspricht nicht dem demokratischen Grundgedanken. Fakt ist außerdem, dass es viele hoch motivierte Frauen gibt, die dennoch den Weg in die Parlamente nicht gefunden haben, weil sie von den Parteien auf ihren Kandidatenlisten auf einen chancenlosen Platz gesetzt wurden. Aber: Parteien suchen jüngeren und noch dazu weiblichen politischen Nachwuchs!

 Deshalb laden wir auch in diesem Jahr die Parteien ein, sich und ihre Themen rund um die Gleichstellung auf dem FrauenFilmFestival an Informationsständen zu präsentieren. Informatives und Schönes finden Sie auf dem Büchertisch der Buchhandlung Waller und dem Weltladen Stade. Im Laufe des Tages werden Sie immer wieder  auf drei unterhaltsame Frauen Anja Rudnick, Dorit David und Patricia Harlos vom Improvisationstheater „Spielweiber- Immer das Theater mit der Politik“ treffen….

Außerdem bieten wir Ihnen, wie in den vergangenen Jahren, kulinarische Leckerbissen von Frauen aus verschiedenen Kulturen, es wird süße Gaumenfreuden von den Schülern und Schülerinnen der Berufsbildenden Schulen III in Stade geben und dazu serviert Ihnen der Eine Welt Laden Kaffee aus fairem Handel – alles zu zivilen Preisen. 

Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt: Die Tagesmütter der Ev. Familienbildungsstätte Kehdingen/ Stade betreuen Ihre Kinder ab sechs Jahren und begleiten sie auf Wunsch in den Kinderfilm.

Info-Tel. 04141 401-103 (Karina Holst, Hansestadt Stade)
oder        04141 12-205 (Anne Behrends, Landkreis Stade)

 

 

 Fortsetzung zur Aktion "Mehr Frauen in die Kommunalpolitik 2011"

Zu dem Programm gehört ein Rhetorikseminar, das am Fr., 28.Jan.2011, 17.00 - 21.00 Uhr und
am Sa., 29 Jan.  2011, 09.00 - 17.00 Uhr, stattfindet. Und es gehört ein Selbstbehauptungskurs am So., 20. Feb. 2011, 10.00 bis 17. 00 Uhr, dazu.  Rechtzeitig zum 8. März 2011, zum Internationalen Frauentag, findet das Programm der Gleichstellungsbeauftragten seinen krönenden Abschluss in einem FrauenFilmFestival im Cinestar.  
Lange vor der Kommunalwahl im September 2011 wird das Programm abgeschlossen sein und es bleibt den Frauen bis dahin genügend Zeit, um zu der für sie passenden Partei Kontakt aufzunehmen und sich für gute Plätze auf den Listen nominieren zu lassen.
Anlass für das Projekt „Politik sucht Frauen“ ist die Tatsache, dass noch heute Kommunalparlamente vornehmlich männlich geprägt sind, denn Frauen sind in den Räten und Kreistagen stark unterrepräsentiert. Im Landkreis Stade gibt es Räte, in denen nur eine Frau mitwirkt. Die Gleichstellungsbeauftragten sind der Ansicht, dass eine Politik, die nicht von beiden Geschlechtern zu gleichen Teilen gemacht ist, nicht dem demokratischen Grundgedanken entspricht.

Fakt ist außerdem, dass es viele hoch motivierte Frauen gibt, die dennoch den Weg in die Parlamente nicht gefunden haben. Nicht selten ist der Grund dafür, dass die Parteien diese Frauen auf ihren Kandidatenlisten auf einen chancenlosen Platz setzen. Und gleichzeitig klagen Parteien seit längerem darüber, dass es kaum jüngeren und noch dazu weiblichen politischen Nachwuchs gibt. Mit dem Programm der Gleichstellungsbeauftragten möchten die Initiatorinnen interessierte  und engagierte Frauen ansprechen und ihnen den Weg in die Politik erleichtern.
Ansprechpartnerinnen für die interessierten Frauen für das Vorhaben sind alle kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in  den Samtgemeinden, Gemeinden, Städten und beim Landkreis sowie die VHS Stade. Die Teilnahmegebühr ist niedrig, für die gesamte Reihe beträgt sie 40,-€, für den Besuch nur eines Moduls fallen Kosten in Höhe von 25,- € an.
 
Nach dem sehr erfolgreichen Start des landkreisweiten Projektes der kommunalen Gleichstellungs- beauftragten, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen, gibt es nun noch eine zweite Auflage des
Programms.
Den Anfang machten die Gleichstellungsbeauftragten Anfang August 2010 mit 30 interessierten Frauen, die auf Einladung in die VHS Stade gekommen waren, um sich über das Thema „Wie funktioniert Politik?“ zu informieren und sich für die politische Arbeit begeistern zu lassen. Die Gleichstellungsbeauftragten hatten anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl 2011 eine Fortbildungsreihe mit drei Modulen ins Leben gerufen.
An diesem Abend war es das erste Modul, zu dem die Gleichstellungsbeauftragten nicht nur interessierte Frauen eingeladen hatten, sondern auch  erfahrene und gestandene Politikerinnen, die sich bereit erklärt hatten, den Gästen in kleinen Interviews Frage und Antwort zu stehen. Das waren so engagierte Politikerinnen, wie Elisabeth Müller-Agerley aus Drochtersen, Christel Lemm aus Buxtehude, Martina Pfaffenberger aus Nordkehdingen, Helma Deden aus Harsefeld, Silke Hemke und Ingelore Heueck aus der Hansestadt Stade.   

Wenn Sie sich für das Programm interessieren oder sich anmelden möchten, können Sie dies direkt bei der VHS Stade tun: Tel. 04141 40 99-0. Auskünfte geben natürlich auch alle Gleichstellungs-beauftragten im Landkreis Stade.

 

 

 

 

                                                                                                      
Frauen für die Politik gesucht! 

Die Expertinnen hatten Spannendes zu berichten. Interessant war, dass sie aus ganz unterschiedlichen Motiven in die Kommunalpolitik gekommen waren. Die einen waren schon immer an der Politik interessiert, die anderen frauenpolitisch engagiert und wiederum andere waren über die Elternvertretung an Schulen und Kindertagesstätten in die Politik gekommen. 

Auf die Frage, wie denn die Kooperation mit den meist männlichen Ratsmitgliedern ablaufe, antworteten fast alle, dass sie gut aufgenommen wurden und sehr willkommen geheißen seien. Die Frauen berichteten übereinstimmend, die Mehrheit der Ratsherren begrüße die Zusammenarbeit mit  weiblichen Ratsmitgliedern, da sie einen anderen Ton in die Politik brächten und durch die oft andere Perspektive von Frauen die Diskussionen bereicherten. Einige der anwesenden Expertinnen hatten früh Karriere in der Politik gemacht. Sie bekamen rasch den Fraktionsvorsitz, weil sie durch ihre gute Arbeit überzeugten, wie zum Beispiel Elisabeth Müller-Agerley (damals in der Wählergemeinschaft Drochtersen, WGD) oder auch Helma Deden. 

Allen Frauen war die Lust und die Freude an der politischen Arbeit anzusehen. Sie brachten die Gäste auf den Geschmack, schwärmten geradezu von der Vielfältigkeit der politischen Arbeit und der Gestaltungsmöglichkeit durch Politik, was die Arbeit interessant und spannend mache. Viele dieser erfolgreichen politischen Frauen hätten es geschafft, Familie, Beruf und Politik zu vereinbaren. Viele seien allerdings auch erst nach der Kinderphase in die Politik eingetreten. Ein Wehrmutstropfen sei jedoch die große zeitliche Beanspruchung durch die Gremienarbeit, die oft Probleme bereite. 

Bei allem Lob, ob der guten Zusammenarbeit mit den Männern, sahen alle Politikerinnen die Notwendigkeit der interfraktionellen Zusammenarbeit von Frauen. Im Landkreis und in der Hansestadt Stade gäbe es noch heute keine Gleichstellungsbeauftragten, wenn sich dort nicht die Frauen überparteilich zusammengeschlossen hätten, um dieses Ziel zu erreichen, berichteten Vertreterinnen aus der Kreispolitik und der der Hansestadt Stade.  

Die Expertinnen hatten viele Tipps auf Lager für die neuen Frauen. Die wichtigsten waren: Die Frauen sollten sich jetzt engagieren, wenn sie sich wählen lassen wollen. Jetzt direkt sollte Kontakt zu den Parteien aufgenommen werden, wenn die Frauen gute Platzierungen auf den Listen der Parteien einnehmen wollten. Ein weiterer Tipp war, dass die Frauen nicht lange zweifeln sollten, schon gar nicht an ihrem Können bzw. an ihrer Durchsetzungsfähigkeit. „Männer haben diese Zweifel ja auch nicht“, so wusste Christel Lemm zu berichten, Frauen seien zu oft Perfektionistinnen. „Da muss man gegebenenfalls die Sauberkeit im Haushalt mal hinten anstellen“. Ein weiterer Tipp von den Expertinnen: Frauen müssten lernen, Niederlagen oder Anfeindungen nicht persönlich  zu nehmen und sie sollten sich eine dicke Haut anschaffen. Zu viel Sensibilität sei eher kontraproduktiv, so Ingelore Heueck. Sie wünscht sich insbesondere viel mehr Frauen, damit der Ton in der Politik freundlicher werde und die Themen umfassender diskutiert würden.  Ein weiterer wichtiger Tipp war, dass die neuen Frauen sich erfahrene Politikerinnen als Mentorinnen wählen sollten, die sie in den ersten Jahren der politischen Unerfahrenheit begleiten und beraten. Die meisten anwesenden Expertinnen erklärten sich ausdrücklich dazu bereit, neue Frauen gerne „an die Hand zu nehmen“.  Zusammenfassend brachte Karina Holst, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade, das Thema auf den Punkt: „ Die Zeit ist reif: Der Generationenwechsel steht an. Interessierte Frauen sollten jetzt die Chance nutzen!“ 

Die weiteren Module der Fortbildung der Gleichstellungsbeauftragten können bei der Volkshochschule (VHS Stade, Tel. 04141 40990) gebucht werden, dazu gehört ein Rhetorikkurs mit Bernhild Schrand, Führungskräftecoach aus Hamburg, und ein Kurs „Sozialkompetenz, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein im Miteinander“ mit Juliane Kiss, unter anderem Trainerin für Sozialkompetenz und Prävention. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen kostet insgesamt 40,00 €, pro einzelnes Modul 25,00 €. Wünschenswert ist die Teilnahme an allen Modulen. Abschluss der Reihe wird im nächsten Jahr das vierte FrauenFilmFestival im Cinestar am Internationalen Frauentag am 8. März 2011 sein. Themenschwerpunkt der Veranstaltung „Frauen in die Kommunalpolitik“.

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 Integrationsprojekt  "Junge Migrantinnen auf Ausbildungsplatzsuche"

Dabei kann es sich um Mädchen handeln, die die Hauptschule, die Realschule, die Berufsschule oder das Gymnasium verlassen, um in das Erwerbsleben einzusteigen. Aber auch die Mädchen können mitmachen, die bereits im letzten Jahr keine Ausbildungsstelle gefunden haben.

Zur Feststellung der Stärken und der Schwächen erhalten die Mädchen einen Berufsfindungstest sowie einen Spracheignungstest durch die Berufsberatung in Zusammenarbeit mit dem psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit Stade.

Das  Projekt enthält des Weiteren mehrere Seminarangebote und Workshops, mit denen die Mädchen sich mit ihrer Berufs- und Lebensplanung auseinandersetzen. Dabei geht um die Berufswünsche der Teilnehmerinnen, um ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten, aber auch um das breite Spektrum an Berufsmöglichkeiten, das ihnen offen steht. Das Projekt will den jungen Migrantinnen Mut machen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen. Als Beraterinnen und Betreuerinnen stehen ihnen Mitarbeiterinnen der MuB Stich- GmbH Bewerbungs- und Beratungskontur an drei Nachmittagen zur Seite.  

Danach geht es in ein intensives Bewerbungstraining. Dazu erstellen die jungen Frauen ihre persönliche Bewerbungsmappe, mit der sie sich erfolgreich bewerben können. Hier werden sie – ebenfalls ganz individuell – auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet. In einem weiteren Schritt besuchen sie ein Training zur Selbstbehauptungs- und Sozialkompetenz mit der WenDo-Trainerin Juliane Kiss. 
Mit diesem dritten Projekt zur Förderung der Integration von jungen Frauen mit Migrationshintergrund sprechen die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und die AWO-Migrations- und Integrationsberatungsstelle im Landkreis Stade, zum ersten Mal junge Migrantinnen an. Diesmal ist die Agentur für Arbeit mit im Boot. Die Planungen laufen auf Hochtouren.
In den letzten Monaten ihrer Schulzeit gehen die Mädchen auf Praktikumssuche, um sich schon frühzeitig in der beruflichen Praxis umzuschauen, aber auch, um Unternehmen als geeignete Ausbilder kennen zu lernen beziehungsweise sich bei Unternehmen schon bekannt zu machen. Das können Praktika sein, die an wenigen Nachmittagen nach der Schule stattfinden oder direkt in der Ferienzeit.

 Das Projekt wird gefördert durch das Land Niedersachsen aus dem Landesaktionsprogramm „Migrantinnen in Niedersachsen – Integration gestalten!“ 

Hintergrund für dieses Projekt ist die Erkenntnis, dass junge Mädchen mit Migrationshintergrund größere Hemmnisse bei der Ausbildungsplatzsuche überwinden müssen als gleichaltrige deutschstämmige Mädchen. Oft sind es die Sprachhemmnisse, oft sind es die schlechteren Schulnoten in den Zeugnissen, manchmal das mangelnde Selbstbewusstsein. Die Anpassungsschwierigkeiten, mit denen Migrantinnen konfrontiert werden, hängen sowohl mit der mitgebrachten soziokulturellen Prägung durch das Herkunftsland zusammen, als auch mit den in Deutschland vorgefundenen erschwerten Integrationsbedingungen. Das Projekt setzt genau dort an: Für eine erfolgreiche Integration dieser jungen Mädchen soll die Unterstützung bei der Findung des richtigen Berufes und des Ausbildungsplatzes  hilfreich sein. 

Ansprechpartner sind die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends unter Tel 0 41 41-1 22 05 gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de , bei der AWO Gaby Siedentopf unter Tel. 0 41 41-53 44 11, siedentopf-awostade-migration@t-online.de, bei der Agentur für Arbeit Armin Hilse unter Tel. 0 41 41-92 62 13 Stade.Berufsberatung@arbeitsagentur.de .


Fortsetzung des Artikels über Stalking

Herr Kellermann, Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Stade, war als Referent in dieser Netzwerksitzung zugegen und machte darauf aufmerksam, dass von den in 2010 eingegangenen Fällen nur wenige zur Anklage kamen und das sei die eigentliche Problematik, denn oft fehlten die Beweise und die Voraussetzung für  eine Verurteilung sei dann nicht gegeben. Erfahrungsgemäß ist es so, dass Stalker mit dem Nachstellen nicht aufhören, sondern diesen perfiden Psychoterror fortsetzen. Hier gibt es die Möglichkeit nach dem Gewaltschutzgesetz, ein Näherungsverbot beim Gericht zu erwirken, das dem Täter verbietet, sich dem Opfer zu nähern und weiterhin in irgendeiner Form Kontakt aufzunehmen.

Dem Netzwerk war es wichtig, den von Stalking betroffenen Frauen und Männern  Empfehlungen zu geben, wie sie sich am besten verhalten, um sich selbst zu schützen. 

Die Opfer sollten konsequent jeden weiteren Kontakt mit dem Stalker vermeiden bzw. ihm den Kontakt deutlich untersagen. Hilfreich kann es auch sein, die Ruhe zu bewahren und niemals zu schreien oder aggressiv zu werden. Die Opfer sollten unbedingt jedes unerwünschte Verhalten des Nachstellers dokumentieren und ggf. Protokoll dazu führen. Auch wenn kein Zeuge dabei ist, sollte man festhalten, wann es zu welcher Kontaktaufnahme bzw. Belästigung gekommen ist, wo genau sie stattgefunden hat und wer evtl. Zeuge sein könnte. Sollte es Beweise geben, sollte man sie aufheben bzw. fotografisch festhalten. 

Das Opfer sollte immer daran denken, Nachbarn, Familie und auch Kollegen über den Stalkingvorfall zu informieren, damit auch sie im Bilde sind und ggf. mit unterstützen können. Außerdem empfiehlt das Netzwerk den Opfern von Stalking, die Polizei rechtzeitig einzuschalten und Anzeige zu erstatten. In hartnäckigen Fällen lohnt es sich auch, eine Fangschaltung zu beantragen, um Telefonterror nachzuweisen. Außerdem ist wichtig, keine Pakete entgegen zu nehmen, die man nicht erwartet.  

Opfer sind außerdem gut beraten, sich zu erkundigen, ob sie juristische Maßnahmen einleiten sollten. Denn auch hier kann das seit 2002 gültige Gewaltschutzgesetz angewendet werden. Bei einer Verletzung des Näherungsverbotes droht Strafe. Außerdem schüchtert ein juristisch erwirkter Verweis so manchen Täter ein.

Das Netzwerk möchte überdies, dass die Opfer von Stalking die Übergriffe sehr ernst nehmen, denn ein Großteil der Stalker macht seine Drohungen wahr. So ist es selbst in Stade vor wenigen Jahren zum Tod eines Stalkingopfers gekommen.

Ansprechpartner für Stalkingopfer ist im Netzwerk „Häusliche Gewalt“ das Opferhilfebüro Stade der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen (Tel. 04141 107-286 oder 107-289) und die Biss-Beratungsstelle in Stade (Tel. 04141 5344-15). Ansprechpartnerin für das Netzwerk ist Anne Behrends, Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Stade (Tel. 04141 12-205).

Fortsetzung I

 

 

 

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