Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Sie werden durch Ihren Partner

  • beleidigt und bei Freundinnen und Freunden oder Familienmitgliedern schlecht gemacht?
  • davon abgehalten, das Haus zu verlassen!
  • kontrolliert. Er kontrolliert ihre Finanzen!
  • mit beschädigten Sachen konfrontiert!
  • damit bedroht, dass er Sie, Ihre Kinder, Verwandten, Freundinnen und Freunde, oder Ihre Haustiere verletzt. Oder Ihr Partner droht mit Selbstverletzung!
  • geschlagen, herumgestoßen, geschubst und gebissen!
  • verfolgt, belästigt und terrorisiert, weil er nicht akzeptieren will, dass Sie sich getrennt haben oder sich trennen wollen!

Das müssen Sie nicht hinnehmen!

Suchen Sie die Schuld nicht bei sich selbst: Es gibt keine Rechtfertigung, Frauen und Kinder zu bedrohen oder zu schlagen. Die Verantwortung trägt der Gewalttäter, nicht Sie!

Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit. Mit dem neuen Gewaltschutzgesetz, das seit 01.01.2002 in Kraft ist, werden die Rechtschutzmöglichkeiten der Opfer häuslicher Gewalt deutlich gestärkt und Täter stärker zur Verantwortung gezogen.

Opfer können...

gerichtliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt und Nachstellungen (Stalking) bei Gericht beantragen und Ansprüche auf Überlassung einer gemeinsam genutzten Wohnung bei Gericht geltend machen. Das Gesetz gilt für alle Formen von Lebensgemeinschaften (also z.B. für Ehepaare und nicht verheiratete Paare) und für alle weiblichen und männlichen Opfer häuslicher Gewalt.

Die Polizei wird Sie, wenn Sie unmittelbar in Gefahr sind, schützen. Sie kann dem Täter für eine bestimmte Zeit verbieten, Ihre gemeinsame Wohnung zu betreten (Platzverweis), bei akuter Gefahr den Täter in Gewahrsam nehmen und weitere Maßnahmen zu Ihrem Schutz ergreifen.

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Hier erhalten Sie Hilfe und Beratung

Hier erhalten Sie Hilfe und Beratung

Wenn Ihr Partner gewalttätig wird, rufen Sie die Polizei:

110

BISS-Stade 

Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt 

04141- 53 44 15

Frauenhaus

04141- 44 123

Aktuelles erfahren Sie unter  www.staderfrauenhaus.info

Lichtblick

Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, Buxtehude

04161 714 715

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
(Beratung in vielen Sprachen!)

08000116016

Opferhilfebüro Stade

04141- 107 286

04141- 107 289

Wenn Kinder betroffen sind: 

Amt für Jugend und Familie des Landkreises Stade 

04141 -12 483

Fachbereich Jugend der Hansestadt Buxtehude 

04161 - 501 284

 

 

 

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Beweissicherung für Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt

Beweissicherung für Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt

 

Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt entschließen sich häufig nicht sofort, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Damit die Beweise bei einer späteren Entscheidung, den Täter anzuzeigen, noch vorliegen, gibt es das Netzwerk ProBeweis der Medizinischen Hochschule Hannover.
Es bietet den Opfern kostenlose Untersuchung unter Gewährleistung der Schweigepflicht, gerichtsverwertbare (Foto-)Dokumentation von Verletzungen, gerichtsverwertbare Spurensicherung, Aufgebewahrung der Beweismittel für mindestens drei Jahre, Kontakt zu Opferunterstützungseinrichtugen und (anonyme) telefonische Beratung.

Im Landkreis Stade ist es nur das Elbe Klinikum Stade, das Ihnen als Betroffene diese Beweisaufnahme anbieten kann.
Weitere Informationen: www.probeweis.de

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Das Niedersächsische Krisentelefon GEGEN Zwangsheirat

Das Niedersächsische Krisentelefon GEGEN Zwangsheirat

Mädchen und Frauen, die von einer Zwangsheirat bedroht sind oder in einer Zwangsehe leben, können sich in Niedersachsen beim Krisentelefon GEGEN Zwangsheirat Rat holen und informieren.

Auch Freundinnen, Lehrkräfte, MitarbeiterInnen von Behörden oder Beratungsstellen haben mit dem Krisentelefon gegen Zwangsheirat eine Anlaufstelle, bei der sie sich landesweit zu Fragen und Problemen sachkundig informieren und austauschen können.

Sie können sich aus eigener Initiative telefonisch oder per E-Mail melden. Die Beratung ist auf Wunsch anonym.

alt 0800 0667 888 (kostenlos)

Offene Sprechstunde
Montag-Donnerstag
Freitag

9:00-16:00 Uhr
9:00-13:00 Uhr


Sprachen

Deutsch und Türkisch
bei Bedarf auch Persisch, Arabisch und Kirmanci (Kurdisch)
 E-Mail: zwangsheirat@kargah.de

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Worte helfen Frauen – Übersetzungshilfen für geflüchtete Frauen Dolmetscherleistungen können abgerufen werden

Worte helfen Frauen – Übersetzungshilfen für geflüchtete Frauen
Dolmetscherleistungen können abgerufen werden

Ein Projekt des Niedersächsischen Sozialministeriums ermöglicht es Beratungsstellen, bei Beratungen für weibliche Flüchtlinge Honorare für Übersetzerinnen oder Übersetzer abzurechnen. Frauen sind auf der Flucht in besonderem Maße gefährdet sind, Gewalt zu erfahren oder sie waren in ihrem Heimatland oder sind hier in Deutschland möglicherweise sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Beratungen bei den Gewaltberatungsstellen und den Frauen- und Mädchenhäusern sollen ermöglicht werden. Auch zu Beratungen zu Schwangerschaft, Geburt oder Schwangerschaftsabbruch in den Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen können Übersetzerinnen oder Übersetzer hinzu gezogen werden. Dadurch können Sprachbarrieren überwunden werden und geflüchtete und von Gewalt betroffene Frauen können sich auch im Landkreis Stade beraten lassen.

Die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends weist darauf hin, dass Frauen sich an die folgenden Beratungsstellen und an das Frauenhaus im Landkreis Stade wenden können.

  • Gewaltberatungsstellen im Landkreis Stade
  • Frauenhaus des Landkreises Stade Tel. 04141 4 41 23
  • Biss-Beratungsstelle (Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking) Stade, Tel. 0414153 44 15
  • Lichtblick (Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt des AWO-Kreisverbandes Stade,e.V.,
    Tel. 04161 71 47 15
  • Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch der Hansestadt Stade, Tel. 041411 4 36 46

Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen im Landkreis Stade:

  • Diakonieverband Stade, Tel. 04141 4117-0
  • Diakonieverband Buxtehude, Tel. 04161 64 44 46
  • pro familia Stade, Tel. 04141 2211
  • Landkreis Stade, Gesundheitsamt, Tel. 04141 12-745.

„Worte helfen Frauen“ richtet sich an alle Flüchtlingsfrauen in Niedersachsen, die nach dem 01.01.2015 in Deutschland eingereist sind, wenn sie in einer Notunterkunft leben oder auch wenn Sie bereits Leistungen nach dem Asylbewerberleitungsgesetz erhalten oder auch, wenn sie nach Abschluss des Asylverfahrens über kein eigenes Einkommen erfüllen.

Die Adresse der Beratungsstellen und weitere Informationen sind unter www.worte-helfen-frauen.de zu finden.

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Netzwerk Häusliche Gewalt Weitere Infomationen        

Netzwerk Häusliche Gewalt

Weitere Infomationen

 

 

 

 

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