Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

NGG geeignetes Instrument zur Förderung von Frauen im öffentlichen Dienst
wichtige Hilfestellung für die Personalgewinnung und -entwicklung

Im Vergleich zu den kommunalen Spitzenverbände begrüßt der Vorstandes der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) das Niedersächsische Gleichberechtigungsgesetz (NGG) als hilfreiches Instrumentarium zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im öffentlichen Dienst. Das Argument der Spitzenverbände, das NGG sei „praxis- und realitätsfern“, ist nicht zutreffend, so Anne Behrends von der lag. Die Kommunen und Landkreise arbeiten seit 2005 mit dem NGG, und es hat praktische und wertvolle Hilfe geleistet, um zum Beispiel die Behörden für mehr Familienfreundlichkeit zu gewinnen, um aufmerksam zu machen auf die vielen strukturellen Benachteiligungen von Frauen, die in öffentlichen Verwaltungen über Jahrzehnte unauffällig gewirkt haben, und mit denen Frauen lange immer wieder in die unteren Ebenen der Behördenhierarchie verwiesen wurden. Und trotzdem sind auch heute die Führungspositionen immer noch mehrheitlich mit Männern besetzt. Anlässlich der Novellierung des NGG sollte das NGG nach Ansicht der lag sogar noch effektiver gemacht werden. Gleichstellung benötigt also ein schärferes Instrument!

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Jahresempfang des Landesfrauenrats
Langjährige erfolgreiche Vernetzung mit der Landesarbeitsgemeinschaft

Zu seinem Jahresempfang hatte der Landesfrauenrat (LFR) Ende September seine Mitglieder und Unterstützer*innen in die Leibniz Universität Hannover eingeladen. Als Gastprofessorin für Gender und Diversity an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover referierte Prof Dr. Heike Mensi-Klarbach über die Frauenförderung im Spannungsfeld zwischen Gerechtigkeit und Erfolg.

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lag-Vorstand zeigt sich besorgt über "Kinderehen"
Verletzung des Selbstbestimmungsrechts in Deutschland

Der Begriff der Kinderehe trifft nach Ansicht des Vorstandes nicht den Kern der Sache, denn in der Regel werden hier minderjährige Mädchen mit erwachsenen Männern verheiratet.

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„Lassen Sie sich von dem Stress in Ihren Parteien rund um Nominierung und Wahl nicht kirre machen! Es gibt Licht am Ende des Tunnels!"
Frauenpolitischen Sommerempfang der lag im August: Frauen in die Politik!

Als Gastrednerin des Frauenpolitischen Sommerempfangs der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen schöpfte Referentin Uta Kletzing von der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF) aus ihrer ganz aktuellen, bisher noch unveröffentlichten Doktorarbeit wichtige Erkenntnissen für die Politik. Der vielversprechende Titel ihres Vortrags an dem Abend: „Der Geschlechterblick auf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Was ist anders? Was ist gleich?“

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Spannende Erkenntnisse über Frauen in der Politik
Lag: Frauenpolitischer Sommerempfang mit viel Power

Anlässlich des 3. frauenpolitischen Sommerempfanges der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) kamen am 17. August mehr als 70 Gäste in die Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule nach Hannover.Unter den Gästen waren zahlreiche Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Niedersachsen, Kooperationspartnerinnen- und partner der lag, Bürgermeisterinnen, Kommunalpolitikerinnen und politisch Interessierte. Besonders erfreut war der Vorstand über den Besuch der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, die wie angekündigt wegen einer Terminüberschneidung etwas später eintraf.

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Kommunalwahlen in Niedersachsen: mehr Frauen in die Parlamente!
Die lag ruft auf "Die Hälfte der Bevölkerung wird dringend gebraucht!"

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. (LFRN) rufen Frauen und Männer auf, von Ihrem Wahlrecht am 11.09.2016 Gebrauch zu machen.

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Integration benötigt die Geschlechterperspektive!
Fortbildung der lag der Gleichstellungsbeauftragten und des Landesfrauenrats

Geflüchtete Frauen und Mädchen haben den Aufbruch in eine ungewisse Zukunft gewagt, um in Frieden und Freiheit wirtschaftlich unabhängig leben zu können. Geschlechtsspezifische Fluchtgründe, wie sexualisierte Gewalt, Zwangsehen oder Genitalverstümmelung veranlassen sie zur Flucht aus ihrer Heimat und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit.

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Kommunale Gleichstellungsbeauftragte unterstützen Hannoversche Erklärung
Landesarbeitsgmeinschaft unterstützt gemeinsame Erklärung für Gleichstellung

„Nur gemeinsam kann es uns gelingen, bestehende Benachteiligungen abzubauen und ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern zu erreichen“, so Anne Behrends aus dem Vorstand der lag.

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Ministerin Rundt: „Minijobs sind eine Sackgasse und führen zu Frauenarmut“  Landeskonferenz: Gleichstellungsbeauftragte und neuer Feminismus

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, bekräftigte vor den rund 70 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten auf ihrer Landeskonferenz in Peine das vorrangige Ziel, der Integration der geflüchteten Menschen und gleichzeitig den unbedingten Einsatz aller für den Erhalt der gleichstellungspolitischen und demokratischen Errungenschaften in Deutschland.

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lag-Vorstand fordert Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht
Mehr rechtlicher Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt wichtig

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) begrüßt das Vorhaben des Bundesjustizministeriums der Novellierung der § 177 und 179 StGB mit dem Ziel, die bisher vorhandenen Schutzlücken, die immer wieder verhindern, dass Täter sexualisierter Gewalt bestraft werden können, zu schließen.

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Lag fordert Freitheit, Gleichheit + Unversehrtheit zum Weltfrauentag
Gewalt gegen Frauen größtes Hemmnis für die Gleichstellung 


Seit 1911, also seit 105 Jahren, bietet der Internationale Frauentag am 8. März ein Forum für Frauen aus Politik und Gesellschaft, um die gleiche Verteilung von Arbeit und Geld zwischen Frauen und Männern zu thematisieren und für ein freies Leben ohne Gewalt einzutreten.

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Lag-Vorstand sieht Vertrag mit den muslimischen Verbänden kritisch
Gebetsraum in der Schule wichtig für die Integration?


Das Land Niedersachsen strebt die Unterzeichnung eines Staatsvertrags mit muslimischen Verbänden an. Inhaltlich geht es in der geplanten Vereinbarung um die Integration der Kinder an Schulen, um die Seelsorge im Justizvollzug, das Bestattungswesen, die Feiertagsregelung sowie die Teilnahme islamischer Religionsgemeinschaften an Gremien wie beispielsweise dem Landesjugendhilfeausschuss oder dem Landesschulbeirat.

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07.01.2016: lag-Vorstand begrüßt Gewaltschutzkonzept

Das Signal des Konzeptes ist klar: Gewalt gegen Frauen und Kinder wird nicht akzeptiert. In den Aufnahmeeinrichtungen muss alles dafür getan werden, Frauen und Kinder selbstverständlich zu schützen und das bestehende Hilfesystem mit einzubeziehen. "Hier geht es nicht um "Luxus" in den Einrichtungen, sondern um Menschen- und Frauenrechte", betont Christine Ullmann aus dem lag-Vorstand. Ebenfalls begrüßt wird die Bereitstellung von Mitteln für die Schwangerschafts- und Gewaltberatungsstellen zur Finanzierung von Dolmetscherinnen und Dolmetscher. Der lag-Vorstand bedauert, dass das Konzept nicht für die kommunalen Einrichtungen und Notunterkünfte gilt und hofft, dass die Kommunen sich dennoch an dem Konzept orientieren und auch für Ihre Einrichtungen wichtige Standards zum Gewaltschutz vereinbaren.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros
und Gleichstellungsstellen (lag)

Die lag vertritt die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten auf Landesebene gegenüber den kommunalen Spitzenverbänden, dem Niedersächsischen Landtag und der Landesregierung. Sie ist im Dialog mit gesellschaftspolitisch wichtigen Verbänden, Institutionen, Parteien, den Ministerien der Niedersächsischen Landesregierung, den kommunalen Spitzenverbänden, u.a.

Die Landesarbeitsgemeinschaft nimmt auf landesweite Richtlinien und Gesetze Einfluss. Sie richtet die halbjährig stattfindende Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten aus. Sie kooperiert mit der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros. Sie steht in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte. Die fünf Vorstandsfrauen sind Ansprechpartnerinnen für Verbände, Parteien und Institutionen. Sie führen die Beschlüsse der Landeskonferenzen aus und nehmen mit Stellungnahmen und Presseerklärungen Einfluss auf landesweite Entscheidungen. 

Anne Behrends wurde im April 2015 als stellvertretende Vorstandsfrau in den Vorstand der lag gewählt und wirkt seitdem auch auf Landesebene mit an der Gleichstellung der Geschlechter auf Landesebene.

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