Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Demo gegen Gewalt an Frauen in Stade
Fotos von der Demo im November 2018 nun auch online

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karina Holst hatte am 24. November 2018 gemeinsam mit einem großen Aktionsbündnis im Rahmen der 16 Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade zu einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen, gegen sexistische Werbung und gegen Prostitution aufgerufen.
Viele waren dem Aufruf gefolgt. Sehen Sie hier Fotos von der Veranstaltung.( bitte herunterscrollen!)

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Infostand über die Facetten der Gewalt gegen Frauen 
Beratungsstellen stellen sich in der Kreissparkasse Stade vor

Im Rahmen der 16 Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ wird es einen Informationsstand zum Thema „Gewalt ist keine Privatsache“ geben, bei dem es um die verschiedenen Facetten der Gewalt gegen Frauen geht.
Dieser Stand ist geplant für Dienstag, 4. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße in Staade.  Vertreten sein werden das Frauenhaus des Landkreises Stade, die Beratungs- und  Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Beratungsstelle Lichtblick gegen sexuelle Gewalt, die AWO-Migrations- und Integrationsberatung Stade sowie die Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.
Außerdem wird auch die Städtegruppe von Terre des Femmes vertreten sein, die sich im Kampf gegen die Prostitution engagiert.

 

Zwangsprostitution und Menschenhandel - fällt leider aus!
Veranstaltung am 30. November muss wegen Erkrankung verschoben werden

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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Terre des Femmes: "Deutschland unterstützt sexuelle Ausbeutung von Frauen"
Insbesondere mehrheimische Frauen Opfer von Menschenhandel und landen in der Prostitution

Vor allem Frauen aus dem Ausland landen aufgrund finanzieller Not oft in der Prostitution in Deutschland. Mit ihnen werden hier Milliarden verdient. Die sexuelle Ausbeutung wird durch die Gesetzgebung in Deutschland gefördert. Deshalb fordert Terre des Femmes, auch in Deutschland das Sexkaufverbot durchzuführen. "Es geht darum, Nachfage und Ursachen von Prostitution zu bekämpfen und nicht, sie zu regulieren", so heißt es
in der Presseverlautbarung von Terre des Femmes.
(aus dem frauenpolitischen Dienst - fdp - vom 04.06.2018)

 

Das Milliardengeschäft mit der Prostitution auf zdf-info
Interessanter Beitrag spricht über Deutschland als Bordell Europas

Von Flatrate-, über Edel- bis hin zu sogenannten Gangbang-Bordellen, in denen eine Prosituierte mit mehreren Männern gleichzeitig Sex hat – nichts scheint unmöglich. Den Männern gefällt das, und zwar nicht nur den Deutschen.

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Mädchen in Indien als Sexsklavinnen verkauft
In Saudi-Arabien haben die reichen Scheichs damit kein Problem

In vielen Ländern der Welt haben Frauen und Mädchen keinen Wert. Das ist auch in Indien so, wie die Reportage im "Weltspiegel" im ARD am 12. November zeigt. Die Mütter verkaufen ihre Töchter in sehr jungen Jahren sogar ins Ausland.
Ihnen wird die Schuld auferlegt, weil sie so gierig auf das Geld seien. Keiner fragt jemals nach der Schuld der  Väter oder auch nach der der schwerreichen Männer (oft Scheichs) aus Saudi-Arabien, die die Mädchen auch gegen deren Willen heiraten. Nach kurzer Zeit lassen diese Männer sich scheiden und so entsteht die Möglichkeit, das Mädchen erneut zu verkaufen. Damit lässt sich gut Geld verdienen.

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Knesset spricht sich für Sexkauf in Israel aus
Überparteiliches Frauenbündnis kämpft für das Prostitutionsverbot

Menschenhandel und das Betreiben von Bordellen sind in Israel schon heute strafbar. Ganz neu: Alle 74 anwesenden Abgeordnete der Knesset entschieden sich für die Bestrafung des Sexkaufs.  Justizministerin Ayelet Shaked hatte ein
Gutachten zum Thema Prostitution in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist steht noch aus.

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Protestantinnen gegen Prostitution
Evangelische Kirche für das Verbot des Sexkaufs nach schwedischem Vorbild

Die evangelische Landessynode Baden-Württemberg fordert ein Prostitutionsverbot, so ist es in der neuesten Ausgabe der EMMA zu lesen.

 

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Film und Dokumentation über die Prostitution am 30. August im Fernsehen
"ICH GEHÖRE IHM" Wie es den Loverboys gelingt, Frauen nach Deutschland zu ködern

In einem Spielfilm zeigte das ARD-Fernsehen Ende August den Spielfilm "ICH GEHÖRE IHM", in dem es um den Kauf und Verkauf von jungen Frauen ging, die durch die Loverboy-Methode zum Beispiel aus süd-osteuropäischen Landern nach Deutschland geschleust werden.

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UN-Sicherheitsrat gegen Menschenhandel
Menschenhandel, Prostitution und sexuelle Gewalt gegen Frauen Kriegsmittel

Am 20. Dezember 2016 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die  allererste Resolution gegen Menschenhandel verabschiedet. In der einstimmig verabschiedeten UN-Resolution 2331 (2016) geht es speziell um Menschenhandel im Kontext von Konflikten. Im Fokus stehen vor allem die von IS/Da'esh, Boko Haram, Al-Shabab und anderen verschleppten und gehandelten Menschen. Das sind größtenteils Frauen.

 

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Verfassungsrichter mit Verfassungsgeschwerde gegen Prostituiertenschutzgesetz
Wer spricht für die nicht freiwillig in der Prostitution tätigen Frauen?
Ein drittes bundesweites Koordinierungstreffen zur Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG findet am 24. Februar in Frankfurt/M. statt. Bislang haben Betreiber*innen von Prostitutionsstätten sowie Aktivist*innen für die Rechte von Prostituierten auf zwei ebenfalls bundesweiten Zusammenkünften die Inhalte einer Verfassungs-beschwerde vorbereitet.

 

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Drei Love-Mobile sind 2017 schon in Niedersachsen ausgebrannt
Gewalt in der Prostitution an der Tagesordnung - Schutz für die Prostituierten?
Innerhalb der ersten beiden Wochen in diesem Jahr sind bereits drei sogenannte Love-Mobiles Bränden zum Opfer gefallen. Die Prostitutierten, die darin zumeist völlig schutzlos arbeiten, waren zum Glück nicht anwesend. Immer wieder kommt es zu derartigen Überfällen in diesen Prostitutionsstätten.

Mehr dazu in einem Beitrag des NDR vom 16.01.2017.

 

Pabst Franziskus zu Prostitution und Menschenhandel
Interessanter Beitrag in der Mediathek des zdf

Das Zweite Deutsche Fernsehen (zdf) strahlte am 19.12.2016 eine Dokumentation über die Missstände von Prostitution und Menschenhandel aus.
In dieser Sendung geht es um den Kampf, den Pabst Franziskus dem Menschenhandel angesagt hat. Pabst Franziskus  klagt in unmissverständlichen Tönen die Verantwortlichen an.

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Wie soll eine junge Prostituierte den Freier zum Kondom zwingen?
Margot Käßmann zum neuen Prostituiertenschutzgesetz
Theologin und Pfarrerin Margot Käßmann, hat sich zum Prostitutionsgesetz geäußert und bringt ihre Zweifel an,
wie es den jungen Frauen aus Osteuropa, die oftmals kaum ein Wort Deusch sprechen, gelingen kann, die Sexkäufer
zu überreden, das Kontom zu benutzen.

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende und Bischöfin der Hannoverschen Landeskirche im Chrismon wörtlich:
"Freier sollen jetzt Kondome benutzen. Wie soll ein 18-jähriges Mädchen aus der Ukraine
das durchsetzen? Wir sollten nicht immer über die Frauen reden, sondern über sogenannte Freier.
Können die nicht auch mal ihren Verstand benutzen und nicht nur ein anderes Organ?"

Das System Prostitution - die Sicht einer Ex-Prostitutierten
Die Kehrseite der Prostitution - mit konkreten Informationen aus dem Landkreis Stade

Am 5. Dezember 2016 ging es im Rahmen der 16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" um die Prostitution - diesmal nicht medial aufgehübscht, wie erfahrungsgemäß in den Talkshow. Sondern es wurde über die Gewalt, die Prostituierte am eigenen Leib erfahren, gesprochen, über den sexuellen Missbrauch, den sie in der Prostitution täglich mehrfach erleben und über die vielen Demütigungen und Schikanen.

Was die Pornographie damit zu tun hat und inwiefern die ganze Gesellschaft davon betroffen ist, das waren Themen des Abends.

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„Wir wurden viel zu lange zum Schweigen gebracht!“
05.12.2016: Informationsveranstaltung über die Situation von Prostituierten

Im Rahmen der 16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen veranstaltet die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade
am Montag, 05.Dezember, eine Veranstaltung, in der ein Licht auf die frauen- und menschenverachtende Situation
der Prostituierten in Deutschland geworfen wird.

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2. Fachtagung in München: Die Sexkäufer im Fokus
Gegen die Romantisierung der Sexkäufer und der Prostitution

Der gängigen Verharmlosung und Romantisierung der Sexkäufer wird auf dieser Fachtagung die Wirklichkeit entgegengesetzt: Frauenverachtung, Dominanzwünsche, Gewaltfantasien und reaktionäre Vorstellungen von Sexualität und Männlichkeit. Im Deutschland der weltweit krassensten legalen Prostitutionsindustrie lernen Frauen/Mädchen und Männer/Jungen täglich, dass die sexuelle Benutzung des Frauenkörpers durch Männer normal und käuflich ist. Dem stellt sich Stop Sexkauf energisch entgegen und fordert ein Ende der Prostitution mit dem Mittel der Freierbestrafung.

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2017 ist das Jahr zur die Ächtung der Gewalt an Frauen
EU: Stop Violence against Women!

Die Europäische Union hat das Jahr 2017 als Jahr zur Ächtung der Gewalt an Frauen auserkohren. Im Herbst 2017 wird der Bundestag voraussichtlich die Istanbul Konvertion endgültig ratifizieren und Frauen können aufatmen, denn dieser Schritt wird weitere Schutzmaßnahmen vor der sexualisierten Gewalt nach sich ziehen.

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Wohnwagenprostitution an der B 73 im Landkreis Stade
Beitrag im Hörfunk - auch die Gleichstellungsbeauftragte kommt zu Wort

Seit etwas mehr als zehn Jahren stehen an der Bundesstraße 73 die so genannten Love-Mobiles. Der NDR griff  dieses Thema am 11.09.2016 auf NDR-info am Beispiel einer Prostituierten Bulgarierin auf, die über ihr Leben und ihren Arbeitsplatz berichtet. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends kommt in  der Aufzeichnung zu Wort.
Die Sendung vom 11.09.2016 ist in der Mediathek des NDR zu hören.

14 Milliarden Umsatz mit der Prostitution in Deutschland

Nach einer internen Schätzung des Statistischen Bundesamtes werden in Deutschland jährlich über 14 Milliarden Euro mit der Prostitution umgesetzt. In Bordellen sind es ca. 5,5 Milliarden, in der Straßenprostitution ca. 2,7, mit Hostessendiensten 3,7  und in anderen Bereichen wie Hotels und Bars 2,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Prostituierten schätzt das Bundesamt auf insgesamt rd. 400.000 Personen. Die Zahl der beim Finanzamt gemeldeten freiberuflichen Prostituierten in ganz Deutschland betrug 2015 44! (Quelle: frauenpolitischer Dienst Nr. 666/16 vom 28.06.2016)

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